Filme
EntscheidungsfinundG
drama, 4 min, Ö 2005
mit Sylvia Ruhm und Daniel Ebner.
Musik: Barbara Greiner.
Idee, Regie, Kamera und Schnitt : Simone Weinbacher
Eine junge Frau und ein junger Mann unternehmen den Versuch gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. In einer Beziehung eine sich immer wiederholende Aktion, verbunden mit Emotion,Vernunft und Konsequenzen. Schwer und doch so leicht zu vergessen, scheint die Tatsache, dass jeder seine Entscheidung ganz für sich alleine trifft. Der Film erzählt nicht, um welche Entscheidung es sich handelt, sondern fängt in Bildern die Vielschichtigkeit und Emotionalität des schwierigen Prozesses einer Entscheidungsfindung ein.
Es entstand letztendlich ein Gewebe aus Ideen, Bildern und Worten zum Thema Entscheidung, die in einem 5 min Film unmöglich einzubinden waren. Dabei kristallisierte sich aber ein besonderes Interesse für den Prozess der Entscheidungsfindung heraus. Die Bilder, die dabei entstanden, wollte ich nur in einen leicht- narrativen Rahmen bringen, welcher sich mir in der Entscheidungsfindung in einer Beziehung bot.
Beim Schnitt entstand das für mich faszinierende Spiel mit schwarz/weiß und Farbe. Dieses Element soll einerseits für Zeit stehen, sowie für die immer wieder kehrende Wiederholung solcher Prozesse, andererseits soll es auch die Kontraste verstärken. Es soll verdeutlichen, dass Entscheidungsprozesse, die sich immer wiederholen und unter Zeitdruck stattfinden, jedem unglaublich verschiedene Ansichten und Emotionen ermöglichen, wobei sie im selben Moment extrem einschränken, da man sich leicht in einem Gedankenkreis verfängt, doch gerade das ist es, was sie so interessant werden lässt. Mit einer gut befreundeten Musikerin nahm ich eine eher experimentelle Musik (mit einem präpariertes Klavier) auf, um damit den Film abzurunden.
Kaffeekultur Vienna
doku, 12 min, Ö 2004
eine dokumentation von Annàmària Kàrpati, Nina Korecky
und Simone Weinbacher
Gibt es die Kaffeehauskultur in Wien noch, hat sie sich verändert? Sieht man Kaffee als ein Kultobjekt? Wie sehen Auswärtige die Kaffeekultur in Wien? Die InterviewpartnerInnen sind eine Austauschstudentin aus Frankfurt, der Oberkellner aus dem Cafe Central (um einen direkten Einblick in die Kaffeehauskultur in Wien zu bekommen), ein Angestellter im „Coffee to go“(da sich neben der traditionellen Wiener Kaffeehauskultur auch eine andere „KaffeeKultur“ entwickelt) und Herr Havelka aus dem Cafe Havelka.Eine junge Frau und ein junger Mann unternehmen den Versuch gemeinsam eine Entscheidung zu treffen. In einer Beziehung eine sich immer wiederholende Aktion, verbunden mit Emotion,Vernunft und Konsequenzen. Schwer und doch so leicht zu vergessen, scheint die Tatsache, dass jeder seine Entscheidung ganz für sich alleine trifft. Der Film erzählt nicht, um welche Entscheidung es sich handelt, sondern fängt in Bildern die Vielschichtigkeit und Emotionalität des schwierigen Prozesses einer Entscheidungsfindung ein.
heimwärts
drama, 13 min, Ö 2003
mit Philipp Pontzen, Harald Gaukel, Barbara Rieger, Elisabeth Weinbacher, Christian Weinbacher, Alina Kafka.
Musik: Barbara Greiner. Musikaufnahme: Axel Traun. Buch, Schnitt, Kamera, Regie: Simone Weinbacher
Vincent Wegner kehrt nach einigen Jahren in seine Heimatstadt zurück. Er hat er einen Vorwand, um nach Salzburg zu kommen. Doch es ist ein Versuch die Stadt und die Menschen, die geblieben sind, neu zu erleben.
verkehr(t)
dokumontage, 9 min, Ö 2002
mit mit Barbara Greiner, Joachim Traun; Idee, Schnitt, Kamera, Regie: Simone Weinbacher
Bei der Montage handelt es sich um zwei Figuren,die eine schwarz die andere weiß, die miteinander interagieren und sich wandeln, unterbrochen durch Interviews mit jungen Menschen im Alter von 20 Jahren zu den Themen Ich bin Ich, Beziehung, Sexualität und Aids. Die beiden Figuren verändern sich, schwarz wird weiß und weiß schwarz, aber es ist nicht wichtig ob schwarz oder weiß, im Vordergrund steht Aktion und Emotion.
Goldfisch sucht Traumprinz
komödie, 13 min, Ö 2001
mit Marie- Luise Möller als Eva, Joachim Traun als Tom, Harald Gaukel als Michael, Verena Strasser als Anna, und Adelheid Möller, Barbara Greiner,
Alexander Weinbacher, Simone Weinbacher.Animation: Harald Gaukel. Musik: Barbara Greiner.
Buch, Schnitt: Joachim Traun, Simone Weinbacher. Kamera, Regie: Simone Weinbacher .
Eva trifft Tom. Eva mag Tom und Tom mag Eva. Doch wie schwer es sein kann, ein Gespräch über eine beginnende Beziehung zu führen und ob
Männer und Frauen nicht manchesmal doch unterschiedlich denken, das ist die Frage. Ein gemeinsames einsames Nachdenken über Zukunft, Traumprinzen und Videorecorder.
Die Idee zum Film war schon länger da, aber im Sommer 2001 war es dann so weit. Das Bedürfniss wieder einen Film zu machen wuchs ins unermäßliche. Eigentlich war es eine
Kurzschluss Aktion, nach vier Tagen Drehbuch schreiben und dem festhalten aller gemeinsamen kreativen Einfälle, schritten Jochen und ich ans Werk. Die Schauspieler wurden organisiert und die Woche
drauf zwei Tage lang gedreht. Das Projekt entstand innerhalb von zwei arbeitswütigen Wochen, doch so gut es bis dahin gelaufen war, wollte der Computer wieder mal nicht so wie wir und es dauerte noch
etwas vier Wochen ihm den Film zu entlocken. Auch wenn der Film sicher einige technische Schwächen aufweißt (was besonders an der mangelhafter Vorbereitung lag), hat es allen viel
Spaß und Freude gemacht mitzuarbeiten und genauso viel Spaß und freude soll es auch machen ihn anzuschauern.
Aufführungen: Klappe 2001 im Das Kino, wo der Film auch einen Preis bekam, Salzburg
Diagonale Sonderprogramm „Drinnen und Draußen“ 2002, Schubertkino 2, Graz Cinemagic Juni 2002, Wien
Filmcasino HMC Liebesspecial April 2003, Wien
„Musik spielt auch in Goldfisch sucht Traumprinz einer kleinen, leichten Komödie eine wichtige Rolle.
Eine deutlich andere allerdings, da das Draußen,durch die rosa Brille der Verliebtheit betrachtet,
in diesem Genre jeden Schrecken verloren hat.“(Diagonalkatalog 2002, Gerhardt Ordnung und Barbara Eppensteiner)
weiteres dazu unter: www.homemoviecorner.com